Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung “Pra­xis­ori­en­tier­te Berufs­rei­fe” (ehem. Pro­duk­ti­ves Ler­nen) am 03.03.2026 um 18.00 Uhr

Wir laden ein zur Informationsveranstaltung zum neuen Bildungsgang der "Praxisorientierten Berufsorientierung", ehemals Produktives Lernen. Dienstag 03.03.2026 18.00 Uhr Praxisorientierte Berufsreife - was ist das? Die Praxisorientierte Berufsreife ist eine Bildungsform, die die traditionelle Form des Unterrichts in den Abschlussjahren ersetzt. Spezielle Unterrichtsmethoden, ein hoher Praxisanteil, die Einrichtung von besonderen Lernwerkstätten sind der Schlüssel für eine hohe Erfolgsquote. Grundlage der Praxisorientierten Berufsreife ist eine gänzliche Reorganisation des Schulablaufs der Schüler/innen: * An zwei Tagen in der Woche lernen die Schüler/innen an selbst gewählten Praxisplätzen in Betrieben und Einrichtungen sowohl praktisch als auch theoretisch. Sie erhalten am Praxisplatz einen auf den jeweiligen Beruf zugeschnittenen praxisnahen Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Jedem Schüler steht während des betrieblichen Lernens neben der Lehrkraft ein betrieblicher Mitarbeiter als Praxismentor zur Seite. Schule und Unternehmen arbeiten also Hand in Hand und sind im zu vermittelnden Lehrstoff aufeinander abgestimmt. * An drei weiteren Tagen pro Woche lernen die Schüler/innen in der Schule auf der Basis ihrer Praxiserfahrungen sowie ihres Praxisfeldes. Die fachlichen und kulturellen Gegenstände werden zu Werkzeugen, um die eigene Praxis zu verstehen und das Handeln zu qualifizieren.
Foto: Handwerkskammer Schwerin Süd

Kurz­in­fos:

Für wen?

  • min­des­tens 14 Jah­re alt
  • 7. Klas­se been­det und der Abschluss ist gefähr­det
  • ggf. 8. Klas­se wie­der­holt
  • eher prak­ti­sche Typ, wel­cher ger­ne arbei­tet

Pra­xis­ori­en­tier­te Berufs­rei­fe – raus aus der Theo­rie, rein in die Pra­xis!

Kei­ne Angst — das Pro­jekt „Pra­xis­ori­en­tier­te Berufs­rei­fe“ ist kein Psycho-Semi­nar, in dem man erzählt bekommt, wie man „Freu­de am Ler­nen“ wecken kann oder wel­che „Metho­den zum rich­ti­gen und effi­zi­en­ten Ler­nen“ exis­tie­ren.
Tat­säch­lich han­delt es sich hier um eine Schul­form über 1 oder 2 (max. 3 Jah­re), in dem du den Groß­teil des Schul­jah­res bei ver­schie­de­nen von dir aus­ge­wähl­ten (!) Pra­xis­part­nern ver­bringst wie z. B. in einer Tisch­le­rei, bei einer Zei­tung, in einem Kran­ken­haus oder was dich sonst inter­es­sie­ren wür­de.
Natür­lich fällt das Ler­nen in der Schu­le nicht kom­plett aus, aber die Stun­den­an­zahl ist deut­lich gerin­ger und durch den Pra­xis­be­zug soll dir klar­wer­den, wozu du Mathe, Deutsch und Eng­lisch eigent­lich brauchst.
Nach erfolg­rei­chem Pro­jek­ten­de erhältst du einen Schul­ab­schluss (Berufs­rei­fe). In Aus­nah­me­fäl­len ist es auch mög­lich, in eine regu­lä­re 10. Klas­se zurück­zu­keh­ren.

Was soll dir die „Pra­xis­ori­en­tier­te Berufs­rei­fe“ brin­gen?

Die Teil­nah­me am Pro­jekt „Pra­xis­ori­en­tier­te Berufs­rei­fe“ bringt dir Vor­tei­le gegen­über der bis­he­ri­gen Art des Ler­nens in der Schu­le:
Du erhältst wäh­rend dei­ner Schul­zeit die Mög­lich­keit, in eini­ge ver­schie­de­ne Beru­fe rein­zu­schnup­pern und für dich fest­zu­stel­len, wel­cher Beruf dir wirk­lich Spaß macht. Du sam­melst des­we­gen schon wäh­rend dei­ner Schul­zeit beruf­li­che Erfah­run­gen. Das bringt dir vie­le Chan­cen für eine zukünf­ti­ge Aus­bil­dung.
Du ver­bes­serst dei­ne Social Skills – also dei­ne Fähig­kei­ten im Umgang mit ande­ren Men­schen. Dazu gehö­ren z.B. Team­ar­beit, Respekt, Höf­lich­keit, Kri­tik­fä­hig­keit, Pünkt­lich­keit, Ziel­stre­big­keit, Selbst­be­wusst­sein, Enga­ge­ment. Klingt erst­mal nicht so wich­tig, aber Auf­tre­ten und Team­fä­hig­keit haben gro­ßen Ein­fluss dar­auf, ob du dei­nen Traum­job bekommst und ob du spä­ter Freu­de am Beruf hast.

Wie läuft das Pro­jekt „Paxis­ori­en­tier­te Berufs­rei­fe“ ab?

Das Pro­jekt „Paxis­ori­en­tier­te Berufs­rei­fe“ geht über 1 — 2 Schul­jah­re (max. 3 Schul­jah­re).

Ablauf inner­halb eines Halb­jah­res

An zwei Tagen in der Woche bist du bei dei­nem selbst gewähl­ten Pra­xis­part­ner und erle­digst pra­xis­be­zo­ge­ne Auf­ga­ben im Betrieb.
Die rest­li­chen drei Tage der Woche ver­bringst du in der Schu­le. Im Unter­richt wer­den dir Kennt­nis­se in Mathe, Deutsch und Eng­lisch ver­mit­telt. Außer­dem erhältst du Ein­bli­cke in wei­te­re Lern­be­rei­che (Mensch und Kul­tur, Natur und Tech­nik, Gesell­schaft und Wirt­schaft). Auch für den Erfah­rungs­aus­tausch bleibt genü­gend Zeit in den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stun­den. Kunst Sport und Phi­lo­so­phie ergän­zen die genann­ten Fächer.
In regel­mä­ßig statt­fin­den­den Bera­tungs­stun­den tauschst du dich mit einem Päd­ago­gen / einer Päd­ago­gin über dei­nen per­sön­li­chen Lern­plan aus.

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Bitte denken Sie an die schriftliche Entschuldigung bei der Klassenleitung über das Hausaufgabenheft/ den Schülerplaner oder die Vorlage des ärztlichen Attests, sobald Ihr Kind wieder in der Schule ist.